Die Obere Glan

Hier möchte ich Euch ein Gewässer in Salzburg vorstellen was vom Land in die Stadt verläuft und seinen eigenen Reiz hat. Das Wort Glan ist keltischen urspungs und heißt soviel wie klares Wasser und das hat sie auch die Glan. Die Glan entspringt bei den Fürstenbrunner Kugelmühlen am Fuße des sagenumwobenen Untersbergs ( Kaiser Karl ).Die Quelle diente schon früher den Erzbischhöfen als Trinkwasserspender, wobei Wasserreiter die Kostbarkeit in die Stadt Salzburg brachten.

Im weiterem Verlauf durch das Salzburger Becken bildet die Glan das Moorland entlang der Moosstrasse und das Leopoldskroner Moor. Sie durchfließt dann die Stadtteile Riedenburg, Maxglan, dann bildet der Glankanal die Grenze zwischen Lehen und Liefering und mündet oberhalb der Autobahnbrücke in die Salzach.

Fischereilich hat das Revier Obere Glan eine Länge von 6,7 Km . Der Revieranfang ist bei der Tauernautobahnbrücke A10 und es reicht bis zur Brücke über die Ignatz-Harrer-Strasse. Seit 2 Jahren wird die Glan in ihrem Oberlauf wieder renaturalisiert und das hat vor allem für die Wasserbewohner viele Vorteile.

Die Natur hat hier schon wieder ganze Arbeit geleistet und man merkt kaum mehr was von den vergangegen Arbeiten.

In diesem Gewässer tummeln sich folgende Fischarten : Bach und Regenbogenforellen und sehr schöne Äschen die sich im renaturalisiertem Teil der Oberen Glan wieder richtiog wohl fühlen. Das Revier wird von der Peter Pfenninger Schenkung mit viel Liebe bewirtschaftet und sie sorgen auch immer für einen qualitativ hochwertigen Besatz.

Mindestmaße:Bach und Regenbogenforelle 28 cm Äsche 35 cm

Fischereibeginn ist der 1. April - Saisonende der 30. November von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang

Bestimmungen: Es darf mit jedem erlaubten Köder geangelt werden ( Fliegenfischen hat aber seinen besonderen Reiz in der Oberen Glan ). Es dürfen pro Tageskarte 4 Salmoniden behalten werden. Jahreslizenz 100 Fische.Der Maxglaner Mühlbach darf nicht mitbefischt werden.

 

 

Lizenzpreise:

Obere Glan (5)

Tageskarte

Jahreskarte

€ 23,00*

€ 160,00**

 

*) Gemeinsame Tageskarte gilt für die Reviere 5 und 8:
Glanüberwasser: Fliegenrute mit Kunstfliege, Nymphe. Restliches Revier: Keine Köderbeschränkungen.

 

Tageskarten für alle Reviere erhalten Sie bei den folgenden Kartenausgabestellen:

Stadt Salzburg:

Angelcenter Salzburg
Bessarabierstraße 68-70
ENI Tankstelle Oberholzer
Münchner Bundesstraße 29
Nelly's Frisiersalon
Maxglaner Hauptstraße 4
Nordfishing 77
Vogelweiderstraße 116
 
Flachgau:
Fisherman's Partner
Mühlbachstr. 29, Seekirchen
 
Tennengau:
Angelsport Gerold Putz
Hallfahrtufer 17, 5400 Hallein

 

 

Hier noch eine Topangelstelle an der Oberen Glan, die Wehr in Maxglan. Bei niedrigem Wasserstand auch sehr gut mit der Fliege befischbar. Ansonsten Grundfischen, Posenfischen oder auch mal einen Köderfisch oder Wobbler durchziehen. Hier verstecken sich oft sehr kapitale Stücke ( Bachforellen ).

Eine der schönen Herbstbachforellen aus der Glan. gefangen im Bereich Kendlersiedlung/Flughafen. Makellose Flossen zeichnen einen guten Besatz aus Aufzuchtsbächen wie der Glanfelden aus.

Das Gute an der oberen Glan ist auch das große Eigenaufkommen der Bachforellen. Die Fische kommen sowie ein- als auch zwei und dreisömmrig vor.

Meine gro0e Bitte an die Bewirtschafter, die Peter Pfenninge - einen Teil der Glan zu einem Fly only Revier zu machen.

2016 kommt eine neue Fliegenstrecke an der Glan

Die PPS erweitert ab 2016 ihr Revier 8 (Untere Glan und Lieferinger Mühlbach) mit dem Glanüberwasser um eine 1 km lange, ganzjährige Fliegenfischer-Strecke von der Ignaz-Harrer-Straßen-Brücke bis zur Brücke Revierstraße. Der Preis für die Jahreslizenz bleibt mit € 160,00 (Jugend bis 14: € 70,00) unverändert. Inhaber von Jahreslizenzen im Revier 5 (Obere Glan) können für eine Aufzahlung von € 30,00 das Glanüberwasser ebenfalls buchen.

Ab 2016 gibt es nur mehr eine einheitliche Glan-Tageskarte, gültig für Obere und Untere Glan, Lieferinger Mühlbach und Glanüberwasser zum Preis von € 23,00.

3. Abschnitt der Glan-Renaturierung beginnt im April

Nach den beiden Abschnitten 2008 und 2011 im Stadtteil Leopoldskron wird heuer die Glan auf Höhe der Rauchmühle, zwischen Eisenbahnbrücke und Ignaz-Harrer-Straße, auf einer Länge von ca. 300 Metern naturnah rückgebaut. Der neue Abschnitt ist eine hohe Aufwertung für die Natur im Stadtteil Lehen und der Lebensqualität der künftigen Bewohner des Rauchmühlen-Areals.

Mitte April 2016 wird die hart verbaute Böschung auf der rechten Uferseite der Glan um bis zu 15 Meter aufgeweitet und mit ökologisch wertvollen Strukturen ausgestattet. Die Pflastersteinplatten der Bachsohle werden durch Schotter und Steinriegel ersetzt. Das neue, künftig mäandrierende Mittel- und Niederwasserbett samt Inseln, Buhnen (Pfahleinbauten) und Lenkungssteinen ermöglicht unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten. Es bietet ideale Kleinlebensräume für Fische und eine Vielzahl von Gewässerorganismen. Die PPS begrüßt die geplanten Maßnahmen, auch weil der hier in die Glan mündende Maxglaner Mühlbach durch die Anlage eines naturnahen Beckenpasses fischpassierbar gemacht wird. (Foto: Stadt Salzburg).
www.pfenninger.at

Und ist es nicht gut gelungen ? Ja - meine ich !!

Die Fische der Glan

 

Wie bereits erwähnt, leben im regulierten Abschnitt der Glan im Wesentlichen nur zwei Fischarten

– die Bachforelle und die Koppe. Vereinzelt kommen auch Regenbogenforelle, Aitel und

Bachsaibling vor. Fischunterstände, Verstecke und geeignete Laichplätze fehlen. Die Restrukturierung

hat neuen Lebensraum für Arten wie Schmerle, Äsche, Aalrutte und Elritze geschaffen.

„Leitfischarten“

 

der Glan sind Bachforelle und Äsche. Begleitend

sollten Koppe, Aalrutte, Elritze und Schmerle sowie Aitel, Hasel,

Nase und Bachneunauge vorkommen. Durch Zuwanderung

aus Nebengewässern und dem naturnahen Unterlauf könnten

sich außerdem die zu dem Gewässertyp der Glan passenden

Fischarten Rotauge, Rotfeder, Laube, Karausche, Flussbarsch

und Stichling im neuen Abschnitt ansiedeln.

Bachforelle

 

(Salmo trutta f. fario)

30 – 60 cm

Die Bachforelle bewohnt rasch fließende, kalte und sauerstoffreiche

Gewässer und gilt als Bioindikator, da sie hohe Ansprüche

an Gewässergüte und Gewässerstruktur stellt. Die Bachforelle

ist ein räuberischer, standortstreuer Fisch mit ausgeprägtem

Revierverhalten. Zum Laichen benötigt sie kiesiges Substrat, in

das das Weibchen mit der Schwanzflosse eine Laichgrube für

die Eier schlägt.

Schmerle

 

(Barbatula barbatula)

8 – 15 cm

Die Schmerle ist ein reviertreuer Bodenfisch, der sich tagsüber

unter Steinen verborgen hält. Sie bewohnt bevorzugt kleine

Fließgewässer mit kühlem, klarem, sauerstoffreichem Wasser

und sandigem bis schlammigem Untergrund. In der Glan selbst

kommt die Schmerle nur vereinzelt vor, in den Moorgräben ist

sie jedoch besonders häufig anzutreffen. Als Nahrung dienen

hauptsächlich aquatische Wirbellose, manchmal auch Fischlaich.

Bei der Nahrungssuche werden die Barteln als Tast- und Geruchsorgan

eingesetzt.

Äsche

 

(Thymallus thymallus)

30 – 60 cm

Derzeit ist die Äsche nur im Unterlauf der Glan zu finden. Längerfristig

wird diese Fischart von der Restrukturierung profitieren,

da sie hohe Ansprüche an ihren Lebensraum in Bezug auf

wechselnde Wassertiefen sowie hohe Substrat- und Strömungsdiversität

stellt. Oft steht sie frei in der Strömung, versteckt sich

aber auch gerne zwischen Wasserpflanzen. Ihre Nahrung besteht

aus kleinen Fischen, Insektenlarven und Fischeiern. Laichplätze

sind Kies- oder Sandböden.

Aalrutte

 

(Lota lota)

35 – 60 cm

Gemäß roter Liste Österreich gilt die Aalrutte als stark gefährdet.

Durch ein Projekt der

 

„Peter-Pfenninger-Schenkung“

wurde

sie im Unterlauf der Glan wieder heimisch gemacht. Österreichweit

sind die Bestände bereits stark zurückgegangen. Dieser einzige

Vertreter der Dorsche im Süßwasser reagiert gegenüber

Gewässerverunreinigung sehr empfindlich. Als dämmerungs-

und nachtaktiver Räuber hält sich die Aalrutte gerne an

tiefen, dunklen Stellen auf.

Elritze

 

(Phoxinus phoxinus)

bis 14 cm

Da die kleinen Seitenbäche der Glan – besonders die Moorgräben

– mit Elritzen besiedelt sind, wird diese Art rasch den neuen

Abschnitt annehmen. Die Elritze lebt in sauerstoffreichen Bächen

mit kiesigem Untergrund. Sie benötigt neben guter Wasserqualität

vor allem reichhaltige Biotopstrukturen mit Tiefwasserbereichen

und Versteckmöglichkeiten. Der lebhafte Schwarmfisch

ernährt sich von kleinen Wassertieren. Die Eiablage erfolgt

meist an Steinen im Flachwasser.

Koppe

 

(Cottus gobio)

8 – 15 cm

Die in der Glan sehr häufig vorkommende Koppe ist ein typischer

Bodenfisch, der tagsüber meist in Verstecken unter Steinen

oder Wurzelwerk liegt. Sie bewohnt seichte, sauerstoffreiche

Fließgewässer mit rascher Strömung. Gesunde Bestände

stellen hohe Ansprüche an die Wasserqualität. Ihre Nahrung besteht

aus kleinen Bodentieren (Insektenlarven, Flohkrebse …)

und Fischlaich. Die Eier werden in Gruben unter Steine gelegt

und von den Männchen bewacht.

Regenbogenforelle

 

(Onchorhynchus mykiss)

30 – 60 cm

Die Regenbogenforelle stammt ursprünglich aus Nord-Amerika.

Sie wurde in der 2. Hälfte des 19.Jhdts. nach Europa gebracht

und hat sich rasch in unseren Gewässern angesiedelt.

In der Glan ist sie deutlich seltener als die heimische Bachforelle.

Die Regenbogenforelle wächst fast doppelt so schnell wie

die Bachforellen, verträgt höhere Wassertemperaturen und geringere

Sauerstoffwerte als diese. Daher kommt es zu Nahrungsund

Habitatkonkurrenz.